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Frankenthal: Einbrecher machen keinen Urlaub

Unbekannte Täter brachen in der Nacht in ein Wohnhaus ein. Die Bewohner waren zur Tatzeit im Urlaub, die Polizei gibt Sicherheitstipps.

Foto: Depositphotos

Frankenthal (ost)

Unbekannte Einbrecher drangen in der Nacht von Freitag auf Samstag in ein Wohnhaus in der Vierlingstraße in Frankenthal ein.

Während einer täglichen Inspektion des Hauses durch einen Verwandten der Hauseigentümer wurden mehrere durchsuchte Schubladen und Schränke entdeckt, woraufhin die Polizei informiert wurde. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Einbruchs im Urlaub.

Es wird angenommen, dass die Täter über eine Terrassentür in das Gebäude gelangten und nach Wertgegenständen suchten.

Es war zum Zeitpunkt der Anzeige noch nicht bekannt, ob und welche Gegenstände gestohlen wurden, da die Hauseigentümer noch im Urlaub waren.

Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Ratschläge und Hinweise:

Auch während der Ferienzeit nutzen Einbrecher ihre Gelegenheit. Oft reicht schon ein kurzer Blick auf das Grundstück oder das Haus, um einzuschätzen, ob ein Einbruch lohnenswert wäre. Ein überfüllter Briefkasten, dauerhaft geschlossene Rollläden oder ein seit Tagen unverändert abgestelltes Auto können deutliche Anzeichen für eine längere Abwesenheit sein. Viele Menschen hinterlassen auch in sozialen Medien – oft unbeabsichtigt – wertvolle Informationen.

Häuser und Wohnungen können auch in Abwesenheit der Bewohner effektiv geschützt werden. Oft reichen einfache Maßnahmen aus, um einen großen Unterschied zu machen:

Vergewissern Sie sich, dass Sie beim Verlassen Ihres Hauses – auch nur für kurze Zeit – die Haustür abschließen.

Schließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren ab. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.

Bewahren Sie Ihren Schlüssel niemals draußen auf. Einbrecher finden jedes Versteck.

Falls Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.

Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.

Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei.

Vermeiden Sie Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.

Die Polizei empfiehlt außerdem eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, um unerwünschte Gäste draußen zu halten. Eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage bietet zusätzliche Sicherheit. Einbruchsversuche werden automatisch gemeldet und im Notfall kann der Alarm auch manuell ausgelöst werden.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem genannten Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pifrankenthal@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2689 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 382 auf 431. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 384 auf 422, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 319 auf 355 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 65 auf 67. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 147 auf 187. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet, nämlich 27061.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.515 2.689
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 431
Anzahl der Verdächtigen 384 422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 319 355
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 65 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 187

Quelle: Bundeskriminalamt

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