Ein 19-Jähriger wurde betrunken und unter Drogeneinfluss auf einem gestohlenen E-Scooter in Frankenthal erwischt. Ihn erwarten mehrere Strafverfahren.
Frankenthal: Gestohlener E-Scooter, betrunken erwischt

Frankenthal (ost)
Am 20.02.2026 um 22:40 Uhr wurde ein E-Scooter-Fahrer in Frankenthal im Foltzring von der Polizei kontrolliert, da er während der Fahrt sein Handy benutzte. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 19-jährige Fahrer stark alkoholisiert war, mit 1,25 Promille, und auch unter dem Einfluss von Kokain und THC stand. Es wurde festgestellt, dass sowohl das Versicherungskennzeichen als auch der E-Scooter gestohlen waren und nicht dem jungen Fahrer gehörten. Der Mann wurde zur Polizeistation gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Der Fahrer wird nun mit mehreren Strafverfahren konfrontiert, darunter Trunkenheit am Steuer, Besonders schwerer Fall des Diebstahls, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15296 im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023 relativ konstant. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 auch eine leichte Zunahme bei den weiblichen Verdächtigen zu verzeichnen war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








