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Frankenthal: Handel mit Betäubungsmitteln – Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Zwei Männer in Ludwigshafen wegen Drogenhandels verhaftet, umfangreiche Beweismittel und Waffen sichergestellt, Untersuchungshaftbefehl erlassen

Foto: Depositphotos

Ludwigshafen (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Am Donnerstag (06.08.2026) wurden die Wohnungen und andere genutzte Räume eines 22-Jährigen und eines 23-Jährigen in Ludwigshafen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) von Polizeikräften durchsucht.

Nach mehreren Monaten intensiver Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen bestand der Verdacht gegen die beiden Männer, illegal und gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel, große Mengen an Betäubungsmitteln (ca. 14 kg Haschisch, ca. 11,6 kg Amphetamin, ca. 11 kg Marihuana, ca. 1,3 kg Ketamin, ca. 470 g Kokain, ca. 55 g MDMA) sowie mehrere Waffen (eine manipulierte Schreckschusspistole, ein Schalldämpfer, 300 Schuss Munition, 100 Schuss Gewehrmunition, ein Schlagring, ein Schlagstock und zwei Messer) und ca. 66.000 Euro Bargeld sichergestellt.

Aufgrund eines zuvor erlassenen Haftbefehls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen wurde der 22-Jährige festgenommen.

Der 23-Jährige wurde vorläufig in Gewahrsam genommen.

Beide Verdächtigen wurden am Freitag (07.08.2026) dem Haftrichter vorgeführt. Der Haftbefehl gegen den 22-Jährigen wurde vollstreckt. Gegen den 23-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen erlassen.

Die beiden Verdächtigen wurden anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Neben Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz waren auch Kräfte der Spezialeinheitenabteilung des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik an den Einsatzmaßnahmen beteiligt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminaldirektion Ludwigshafen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 15296, wobei 13125 männliche Verdächtige und 2171 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 15189, wobei 12968 männliche Verdächtige und 2221 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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