Belohnung von 300 Euro für Hinweise zur Identifizierung des zweiten Tatverdächtigen. Kontakt: Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963 – 24150 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de
Frankenthal: Öffentlichkeitsfahndung nach gefährlicher Körperverletzung
Ludwigshafen (ost)
Gemeinsame Erklärung von der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz
Zusätzliche Informationen zur Pressemitteilung vom 05.04.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117696/6006691
Nachdem ein damals 50-jähriger Mann in der Ebernburgstraße von zwei Personen angegriffen und schwer verletzt wurde, konnte bisher nur einer der beiden Verdächtigen identifiziert werden. Experten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz haben nun ein Phantombild des unbekannten Täters erstellt.
Der Gesuchte soll zur Zeit des Angriffs mit einem roten Roller unterwegs gewesen sein und einen schwarzen Helm getragen haben. Auffällig waren auch der schmale Bart, die gut sichtbaren Augenlider und die dunklen Augen des Angreifers. Das Phantombild ist auf der Polizeiwebsite unter https://s.rlp.de/kRsJj2v veröffentlicht.
Wer kann Informationen über die gesuchte Person geben?
Weil die bisherigen Untersuchungen nicht zur Identifizierung des zweiten Täters geführt haben, hat der Oberstaatsanwalt in Frankenthal eine Belohnung in Höhe von 300 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat und zur Festnahme des Täters führen. Die Zuerkennung und gegebenenfalls Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird ohne Gerichtsverfahren entschieden. Die Belohnung ist nur für Privatpersonen bestimmt und nicht für Beamte, deren Pflicht es ist, Straftaten zu verfolgen. Ebenso ausgeschlossen sind Personen, die unmittelbar durch die Tat geschädigt wurden.
Hilfreiche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 unter der Telefonnummer 0621 963 – 24150 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 56, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt