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Frankenthal: Telefonbetrug in Untersuchungshaft

Ein Senior wurde Opfer eines Betrugsanrufs, bei dem ein Mann als Gerichtsmitarbeiter Geld und Wertgegenstände forderte. Der Tatverdächtige aus Augsburg wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Maxdorf (ost)

Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Frankenthal/Pfalz und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz

Am Dienstagnachmittag (21.07.2026) erhielt ein älterer Herr aus der Beethovenstraße in Maxdorf einen Anruf auf seinem Festnetztelefon. Eine weibliche Anruferin gab sich als Polizistin aus und informierte über einen tödlichen Verkehrsunfall, den angeblich die Tochter des Angerufenen verursacht hatte. Um die Tochter vor dem Gefängnis zu bewahren, wurde eine hohe Geldsumme und Wertgegenstände gefordert. Der Betrugsversuch wurde jedoch entlarvt und die Polizei informiert.

Kurz darauf erschien ein Mann an der Wohnadresse des älteren Herrn und gab sich als Angestellter der Gerichtszahlstelle aus. Der Sohn übergab ihm eine Tasche mit den vermeintlichen Wertgegenständen. Der Abholer, ein 32-jähriger Mann aus Augsburg, wurde kurz darauf von der Polizei vorläufig festgenommen.

Heute (22.07.2026) wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal wurde ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs erlassen. Der 32-Jährige wurde anschließend inhaftiert.

Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Kriminalpolizei dauern an.

Quelle: Presseportal

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