In Böhl-Iggelheim griff ein 28-jähriger Mann seine Familie mit einem Messer an. Ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte wurden gemeldet.
Frankenthal: Tötungsdelikt in Einfamilienhaus

Böhl-Iggelheim (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und Polizeipräsidium Rheinpfalz
In der Nacht vom Montag (23.02.2026) gegen Mitternacht ereignete sich in Böhl-Iggelheim in einem Einfamilienhaus ein Tötungsdelikt. Ersten Informationen zufolge griff ein 28-jähriger Verdächtiger seine 64-jährige Mutter, seinen 35-jährigen Bruder und seine 36-jährige Schwester mit einem Messer an. Polizeibeamte trafen den Verdächtigen im Haus an und mussten ihre Schusswaffe einsetzen. Er wurde schwer verletzt und musste notoperiert werden. Derzeit besteht keine Lebensgefahr. Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen und wird von Polizeibeamten im Krankenhaus überwacht.
Die 64-jährige Mutter erlag ihren Verletzungen vor Ort. Der 35-jährige Bruder wurde schwer verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Auch er schwebt nicht in Lebensgefahr. Die 36-jährige Schwester erlitt leichte Verletzungen.
Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei zu den Umständen und Hintergründen der Tat dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 80, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord gemeldet, wobei alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 68, davon waren 54 männlich und 14 weiblich. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








