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Frankenthal: Untersuchungshaft für 15-Jährigen

Ein Jugendlicher aus Ludwigshafen wird wegen Gewaltdelikten in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haft aufgrund von Raub, räuberischer Erpressung und Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Ludwigshafen (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und das Kriminalkommissariat ermitteln gegen einen 15-jährigen Jugendlichen aus Ludwigshafen, dem eine Serie von Gewaltverbrechen vorgeworfen wird. Es wird behauptet, dass er anderen Jugendlichen gewaltsam Gegenstände gestohlen und sie physisch verletzt hat. Die Verbrechen erstreckten sich über mehrere Monate und sind teilweise vor dem Amtsgericht Ludwigshafen angeklagt.

Aufgrund der Vielzahl der Verbrechen beantragte die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Raubes, der räuberischen Erpressung und der gefährlichen Körperverletzung. Als Grund für die Haft wurde die Wiederholungsgefahr angenommen. Die Polizei nahm den Verdächtigen am 08.05.2026 fest und brachte ihn vor den Haftrichter, der den Haftbefehl vollstreckte. Der 15-Jährige wurde in eine Jugendstrafanstalt gebracht.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.161 1.304
Anzahl der aufgeklärten Fälle 803 867
Anzahl der Verdächtigen 1.052 1.122
Anzahl der männlichen Verdächtigen 951 1.015
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 107
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 375 457

Quelle: Bundeskriminalamt

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