Polizei durchsucht Wohnung, große Mengen Drogen und Waffe sichergestellt, Tatverdächtiger inhaftiert
Frankenthal: Untersuchungshaft nach Drogenhandel

Altrip (ost)
Am Donnerstagvormittag (21.05.2026) durchsuchten Polizeibeamte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) die Wohnung eines 23-jährigen Mannes in Altrip. Aufgrund intensiver Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei bestand der Verdacht, dass der Mann seit Anfang des Jahres mit einer erheblichen Menge an Betäubungsmitteln gehandelt hatte.
Während der Durchsuchung fanden die Beamten etwa 900 Gramm Amphetamin, etwa 100 Gramm Kokain, etwa 2,5 kg Cannabisprodukte (Marihuana/Haschisch), eine scharfe Schusswaffe und ungefähr 1.800 Euro Bargeld.
Der 23-jährige Verdächtige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des illegalen Handels mit Kokain, Amphetamin und Cannabis in großen Mengen unter Mitführung einer Schusswaffe.
Der Beschuldigte wurde dann in ein Gefängnis gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, von denen 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 15296, wovon 13125 männlich und 2171 weiblich waren. 2023 wurden 19296 Fälle registriert, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, wovon 12968 männlich und 2221 weiblich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








