Vier weitere Männer im Alter von 21, 25 und 30 Jahren wurden verhaftet und wegen versuchten Tötungsdeliktes inhaftiert.
Frankenthal: Weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Ludwigshafen (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz
Zusatz zur Pressemitteilung vom 10.08.2026 unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117696/6330228
Nachdem bereits am 08.08.2026 gegen einen 25-jährigen Verdächtigen Untersuchungshaft angeordnet wurde, konnten durch ausführliche und intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen vier weitere Verdächtige identifiziert werden. Gegen drei dieser Männer im Alter von 21, 25 und 30 Jahren wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 01.09.2026 Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts erlassen.
Der 21-Jährige wurde am 02.09.2026 von Polizeikräften festgenommen und am 03.09.2026 dem Haftrichter präsentiert. Dieser setzte den Haftbefehl um. Der 21-Jährige wurde danach in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Der 25-Jährige befand sich bereits aufgrund einer Ersatzfreiheitsstrafe wegen Diebstahls in einer Justizvollzugsanstalt. Er wurde ebenfalls am 03.09.2026 dem Haftrichter vorgeführt, welcher den Haftbefehl umsetzte. Der Beschuldigte blieb in einer Justizvollzugsanstalt.
Der 30-Jährige konnte am 04.09.2026 von Polizeikräften in Ludwigshafen festgenommen werden. Er wurde noch am selben Tag dem Haftrichter präsentiert, welcher den Haftbefehl umsetzte. Auch der 30-Jährige wurde danach in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zusätzlich konnte ein weiterer 21-Jähriger ermittelt werden, der angeblich an der Tat beteiligt war. Gegen ihn konnte jedoch kein dringender Tatverdacht eines versuchten Tötungsdelikts begründet werden, weshalb kein Haftbefehl beantragt wurde.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen, insbesondere zu den Hintergründen und dem Motiv, sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden, während im Jahr 2023 nur 56 Fälle gemeldet wurden, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige erfasst wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging ebenfalls von 34 auf 26 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








