Die Bundespolizei Trier stellte am Osterwochenende 94 Fahndungstreffer fest und vollstreckte mehrere Haftbefehle und Ingewahrsamnahmen. Personen wurden zurückgewiesen, Haftbefehle vollstreckt und deutsche Staatsbürger in Gewahrsam genommen.
Frankfurt am Main: Osterwochenende bei Bundespolizei Trier

Trier (ost)
Im Zuge der temporär wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen und Fahndungs-/Kontrollmaßnahmen hat die Bundespolizei Trier am Osterwochenende insgesamt 94 Fahndungstreffer sowie Verstöße gegen das Aufenthalts- und Strafrecht festgestellt und mehrere Haftbefehle und Ingewahrsamnahmen vollstreckt.
Ein Auszug:
Bei acht Personen, die aus Luxemburg und Belgien in das Bundesgebiet eingereist sind, waren die Einreisebedingungen nicht erfüllt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden fünf Personen nach Luxemburg und eine Person nach Belgien zurückgeschickt. Eine Staatsbürgerin von Mauritius reiste über den Flughafen Frankfurt/Main in ihr Heimatland aus; ein Staatsbürger von Algerien wurde zur Gewahrsamseinrichtung in Ingelheim gebracht, um abgeschoben zu werden.
Am Flughafen Hahn erfüllten vier Personen nicht die Einreisebedingungen und kehrten mit den entsprechenden Rückflügen in ihre Heimatländer zurück.
Zwei Haftbefehle wurden auf der BAB 60 (Grenze Belgien) vollstreckt. Aufgrund der Verurteilung wegen begangener Verkehrsstraftaten zahlten ein 43-jähriger Bulgare und ein 28-jähriger Franzose die haftbefreienden Beträge in Höhe von 3.600 Euro bzw. 688 Euro und blieben auf freiem Fuß.
Insgesamt kam es zu drei Ingewahrsamnahmen deutscher Staatsbürgerinnen am Freitag und Sonntag. Alle Personen waren als vermisst gemeldet; zwei wurden in ein örtliches Krankenhaus gebracht, eine in ihre Betreuungseinrichtung.
Zusätzlich wurden verschiedene kleinere Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität bzw. der Eigentumsdelikte – darunter Diebstahl, Sachbeschädigung, Erschleichen von Leistungen und Betrug – angezeigt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 19296, wobei 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, davon 12968 männlich, 2221 weiblich und 3798 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








