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Frankfurt am Main: Weitere Trunkenheitsfahrt auf der BAB3

Nur vier Stunden nach der ersten Trunkenheitsfahrt wurde ein PKW in Schlangenlinien fahrend gemeldet. Fahrer hatte über 2 Promille und stand unter dem Einfluss von Cannabis.

Foto: Depositphotos

Montabaur/Diez (ost)

Nur knapp vier Stunden nach der ersten Alkoholfahrt bei Sessenhausen wurde der Polizeiautobahnstation Montabaur am gestrigen Samstag gegen 11:50 Uhr ein weiterer PKW gemeldet, der in Schlangenlinien fuhr, zwischen dem Autobahndreieck Dernbach und der Anschlussstelle Montabaur. Die Polizisten konnten das Fahrzeug aus dem Rheingau-Taunus Kreis auf der BAB3 in Richtung Frankfurt identifizieren und bestätigten die Mitteilung der Zeugen, dass der PKW teilweise gefährlich unterwegs war. An der Anschlussstelle Diez wurde das Fahrzeug schließlich gestoppt und kontrolliert. Beim 31-jährigen Fahrer wurde starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein Test ergab einen Wert von über 2 Promille. Außerdem gab er an, auch unter dem Einfluss von Cannabis zu stehen.

Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme angeordnet und die Sicherstellung des Führerscheins angestrebt, den der Beschuldigte zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht dabei hatte. Außerdem wies der PKW auf der Beifahrerseite frische Streifspuren auf, die auf einen kürzlichen Kontakt, wahrscheinlich mit einer Leitplanke und somit auf einen Unfall hinweisen. Somit hat sich der Fahrer auch der Fahrerflucht schuldig gemacht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren (12968). Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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