Ein Mann wurde in der Albanstraße angegriffen, als er in einen Streit eingriff und ein Klappmesser gezogen wurde. Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Gefährliche Körperverletzung in Mainzer Altstadt

Mainz-Altstadt (ost)
Schon am Freitag, dem 15.05., ereignete sich gegen 17:45 Uhr in der Albanstraße in Mainz ein versuchter Fall von gefährlicher Körperverletzung.
Nach bisherigen Informationen war das Opfer zu Fuß in der Albanstraße unterwegs, als es auf ein laut streitendes Paar aufmerksam wurde. Als es versuchte, zu schlichten, wurde es von dem Mann aggressiv angesprochen und aufgefordert, sich herauszuhalten. Später packte der Mann das Opfer am Kragen und griff gleichzeitig in seine Hosentasche, wo er plötzlich ein Klappmesser herauszog.
Dem Opfer gelang es, den Arm des Angreifers wegzuschlagen und so einen möglichen Messerstich zu verhindern. Danach entfernte es sich vom Ort des Geschehens, um sich in Sicherheit zu bringen.
Der Verdächtige wurde von Zeugen wie folgt beschrieben: ca. 20-30 Jahre alt, ca. 165-170 cm groß, sprach gebrochenes Deutsch, schwarze kurze Haare, Bart an der Wange, schwarze Weste, schwarzes Langarmshirt, großer Ohrring mit einem Stein.
Seine weibliche Begleitung hatte hellblonde Haare.
Insbesondere werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die das streitende Paar vor der Tat gesehen oder gehört haben und Angaben zum männlichen Verdächtigen machen können. Ebenso werden Personen gebeten, sich zu melden, die den Vorfall direkt beobachtet haben.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-34150 entgegen. Informationen können auch per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de übermittelt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang von 12 Fällen, von 68 auf 56. Im Jahr 2022 wurden 67 Fälle gelöst, während es 2023 56 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 80 auf 68, wobei 71 männliche und 9 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 erfasst wurden. Im Jahr 2023 gab es 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 34 auf 26. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








