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Gem. Staudernheim (K61): Verkehrsunfall zwischen E-Bike und Muldenkipper

Am Dienstagmorgen kam es zu einem Zusammenstoß auf der K61 in Staudernheim. Der 19-jährige Fahrer hatte ein frisiertes E-Bike und keinen Führerschein.

Foto: Depositphotos

Gem. Staudernheim (K61) (ost)

Am Dienstagmorgen, dem 15.09.2026, ereignete sich gegen 06:40 Uhr auf der K61 kurz vor Staudernheim in der Baustelle ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Muldenkipper. Der 19-jährige Fahrer aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim fuhr mit seinem E-Bike im Motorradstil auf der K61 in Richtung Staudernheim, von Boos kommend. Zur gleichen Zeit fuhr ein Muldenkipper aus der entgegengesetzten Richtung in den einspurigen und ampelgeregelten Baustellenbereich.

Als der 46-jährige Muldenkipper-Fahrer die Fahrspur nach links wechseln wollte, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Kollision zwischen den Fahrzeugen. Der 19-jährige blieb unverletzt, es entstand lediglich Sachschaden am E-Bike.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 19-Jährige mit einem vermutlich manipulierten E-Bike im Straßenverkehr unterwegs war. Daher wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet, und sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Kurz nach dem Zusammenstoß befand sich eine Autofahrerin hinter dem E-Bike-Fahrer. Diese potenzielle Zeugin und andere mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Nummer 06752-156-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon endeten 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85,62% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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