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Geschwindigkeitskontrollen in KandelJockgrim

Die Polizei führte gestern mehrere Geschwindigkeitskontrollen durch. Insgesamt 41 Verkehrsteilnehmer wurden wegen zu schnellen Fahrens sanktioniert.

Foto: unsplash

Kandel / Jockgrim (ost)

Am gestrigen Tag führte die Polizei Wörth mehrere Geschwindigkeitskontrollen durch und bestrafte insgesamt 41 Verkehrsteilnehmer wegen zu schnellen Fahrens. Zwischen 08.35 Uhr und 09.30 Uhr wurde auf der Landesstraße 549 von Kandel in Richtung Rheinzabern eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 90 gemessenen Fahrzeugen waren insgesamt 15 Verkehrsteilnehmer zu schnell. Der Spitzenreiter wurde mit 83 km/h bei erlaubten 50 km/h erwischt. Außerdem wurden bei zwei Verkehrsteilnehmern Mängel festgestellt, die behoben werden müssen. Von 10.50 Uhr bis 11.45 Uhr wurden die Verkehrsteilnehmer in der Hatzenbühler Straße in Jockgrim kontrolliert. Von 30 gemessenen Fahrzeugen waren acht zu schnell und bei zwei wurden Mängel festgestellt. Der Schnellste wurde mit 52 km/h bei erlaubten 30 km/h erwischt. Zwischen 12.00 Uhr und 12.45 Uhr wurden die Verkehrsteilnehmer auf der Landesstraße 540 von Kandel in Richtung Minderslachen kontrolliert. Von 20 gemessenen Fahrzeugen waren drei zu schnell bei erlaubten 70 km/h. Zudem waren vier Verkehrsteilnehmer nicht angeschnallt und bei drei wurden Mängel festgestellt, die behoben werden müssen. Am Nachmittag führte die Polizei Wörth eine weitere Geschwindigkeitskontrolle auf der Landesstraße 549 von Kandel in Richtung Rheinzabern durch. Zwischen 16.55 Uhr und 18.05 Uhr wurden etwa 160 Fahrzeuge gemessen, von denen 15 zu schnell waren. Ein Verkehrsteilnehmer hatte keine gültige Fahrerlaubnis, weshalb ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Ein anderer Verkehrsteilnehmer benutzte während der Fahrt sein Mobiltelefon, was zu einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister führte. Zudem hatte ein Verkehrsteilnehmer seinen Führerschein nicht dabei und muss diesen nachträglich bei der Polizei vorzeigen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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