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Geschwindigkeitsverstöße in Trier

Mehr als 9000 Verstöße in einer Woche: Fokus auf Prävention und Sicherheit im Straßenverkehr.

Foto: unsplash

Trier (ost)

Mehr als 9000 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung wurden in einer Woche festgestellt: Dies ist das Ergebnis der ROADPOL Kontrollwoche Speed im August im Polizeipräsidium Trier. Vom 3. bis 9. August lag der Schwerpunkt der Behörden in ganz Europa auf Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr.

Während der vergangenen Woche haben Blitzer, mobile Blitzeranhänger, Lasermessgeräte und andere mobile Kontrollen im Polizeipräsidium Trier insgesamt 9.259 Verstöße festgestellt. In 14 Fällen führten die gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu einem Fahrverbot.

Das Hauptziel der europaweiten Kontrollwoche liegt nicht darin, eine möglichst hohe Anzahl von Geschwindigkeitsverstößen zu ahnden, sondern vor allem in der Prävention und der Sichtbarkeit überhöhter Geschwindigkeit als Unfallursache. Im Jahr 2025 führten Autofahrer mit nicht angepasster Geschwindigkeit im Polizeipräsidium Trier insgesamt zu 1.837 Verkehrsunfällen. In 637 dieser Unfälle wurden Menschen verletzt, in 14 Fällen kam es sogar zu Todesfällen. Diese Unfälle ereigneten sich aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit – das bedeutet, die Fahrer waren zu schnell oder passten ihre Geschwindigkeit nicht an Wetter, Straßenverhältnisse oder ihre eigenen Fähigkeiten an.

Im Straßenverkehr gilt: Reduziere die Geschwindigkeit. Sei nicht dafür verantwortlich, dass jemand anderes nicht sicher nach Hause kommt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was einem Anteil von 4,01% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, belaufen sich auf 897, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 120.009, sind Übrige Sachschadensunfälle, was 85,62% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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