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Gesucht: Zeuge gefährliche Körperverletzung

Die Polizei sucht einen Zeugen, der den Vorfall beobachtet hat und wichtige Informationen liefern kann. Der Mann wird gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Im Zusammenhang mit dem Vorfall von gefährlicher Körperverletzung am Willy-Brandt-Platz am letzten Wochenende (siehe Bericht: https://s.rlp.de/88iEmGJ) sucht die Polizei nach einem Zeugen.

Nachdem die Überwachungskameras ausgewertet wurden, ist den Ermittlern aufgefallen, dass ein unbeteiligter Mann den Vorfall beobachtet hat, bei dem ein 17-jähriger Jugendlicher einen Gleichaltrigen mit einem Messer angegriffen und verletzt hat. Der Unbekannte stand zwischen 20.10 und 20.15 Uhr auf der Straße zwischen dem Rathaus und dem Pfalztheater und ging dann in Richtung Lauterstraße. Er wird auf 20 bis 40 Jahre geschätzt, hat kurze Haare und trug eine kurze dunkle Hose, ein grau-grünes Shirt und schwarze Turnschuhe. Außerdem hielt er eine dunkle Jacke in der Hand.

Die Beobachtungen des Unbekannten sind von großer Bedeutung für die Ermittler. Daher wird der Mann gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-14023 beim Haus des Jugendrechts oder 0631 369-13312 bei der Kriminalpolizei zu melden. |cri

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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