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Gesucht: Zeugen nach Angriff auf vollverschleierte Frau

Ein Mann griff eine Frau an und forderte sie auf, zurückzugehen. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall in Bad Kreuznach.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach (ost)

Am Samstag, dem 15.08.2026, ereignete sich in der Fußgängerzone in Bad Kreuznach vor einem Bekleidungsgeschäft gegen 18:40 Uhr ein Vorfall, bei dem eine Frau in Vollverschleierung von einem bisher unbekannten Mann belästigt wurde.

Nach den bisherigen Informationen näherte sich der Mann der Frau und verhielt sich aggressiv ihr gegenüber. Dabei zeigte er mit den Händen in Richtung des Halses der Frau. Gleichzeitig forderte er sie lautstark auf, “zurück in ihr Land” zu gehen, da sie “hier unerwünscht sei”.

Eine Frau, die den Mann begleitete, griff ein und hinderte ihn daran, körperlich gegen die Frau vorzugehen. Danach entfernten sich der Mann und seine Begleiterin.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671/8811-0 oder per E-Mail unter pibadkreuznach@polizei.rlp.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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