Zwei Männer wurden am Dienstagabend am Bahnhof in Winden angegriffen und durch Pfefferspray verletzt. Der Täter flüchtete, Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Gewalt am Bahnhof Winden

Winden (ost)
Am Dienstagabend wurden zwei Männer am Bahnhof in Winden durch einen bisher unbekannten Mann angegriffen und durch Pfefferspray leicht verletzt. Die beiden Geschädigten befanden sich gegen 19:15 Uhr in einem Zug von Karlsruhe nach Winden. Bereits im Zug beleidigte der bisher unbekannte Täter einen der beiden Geschädigten. Unmittelbar nach dem Ausstieg am Bahnhof in Winden ging der Beschuldigte auf einen Geschädigten los und gab ihm eine „Kopfnuss“. Hieraus entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung. Anschließend zog der Beschuldigte ein Pfefferspray aus seiner Tasche und sprühte es den beiden Geschädigten ins Gesicht, die daraufhin flüchteten. Der Beschuldigte verfolgte die beiden Geschädigten noch wenige Meter und versuchte sie mit Steinen abzuwerfen. Danach flüchtete der unbekannte Täter in unbekannte Richtung. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder dem bisher unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Wörth unter der Telefonnummer 07271-9221-0 oder per E-Mail: piwoerth@polizei.rlp.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








