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Gewalttat in Landau

Am 20.04.2026 meldete die Polizei eine Schlägerei in der August-Croissant-Straße. Zwei Beschuldigte schlugen einen 16-jährigen Jugendlichen, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Landau (ost)

Am 20.04.2026 gab es gegen 13:10 Uhr einen Vorfall in der August-Croissant-Straße in Landau, der der Polizei gemeldet wurde. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, trafen sie auf eine Gruppe von Menschen. Drei Personen wurden als direkte Beteiligte an der Auseinandersetzung identifiziert. Nach den aktuellen Ermittlungen sollen zwei Verdächtige im Alter von 31 und 38 Jahren einen 16-jährigen Jugendlichen mehrmals geschlagen haben. Der Hintergrund des Vorfalls soll ein vorheriger Streit zwischen dem Opfer und dem Sohn des 38-jährigen Verdächtigen gewesen sein. Der Vater versuchte angeblich, den Konflikt auf diese Weise zu lösen. Gegen die beiden Verdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Landau unter der Telefonnummer 06341-287-0 oder per E-Mail pilandau@polizei.rlp.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 Männer und 9 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 Männer und 14 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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