Die Kriminalpolizei Kaiserslautern untersucht ein versuchtes Tötungsdelikt in Landstuhl. Ein 20-Jähriger wurde schwer verletzt gefunden, ein 53-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Gewaltverbrechen in Landstuhl: Polizei ermittelt

Landstuhl (Kreis Kaiserslautern) (ost)
Die Polizei in Kaiserslautern ermittelt wegen eines mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikts, das am Dienstagabend in Landstuhl stattgefunden hat. Nach den bisherigen Untersuchungen haben Anwohner kurz nach 22 Uhr laute Geräusche in der Nähe des Rathauses gehört. Die Polizei reagierte sofort und war mit einer großen Anzahl von Beamten im Einsatz. In der Lindenstraße fanden die Beamten einen schwer verletzten 20-Jährigen vor, der sofort medizinisch versorgt wurde. Über seinen Gesundheitszustand und die Art der Verletzungen gibt die Polizei derzeit keine Informationen bekannt.
Ein 53-jähriger Verdächtiger wurde vorläufig festgenommen und wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen bezüglich möglicher Mittäter sind noch im Gange. Die Gründe für die Tat und die Umstände, unter denen der 20-Jährige verletzt wurde, werden derzeit untersucht. Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei keine Angaben zu einem möglichen Tatmittel. Die Untersuchungen werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








