PKW verunfallt auf Anschlussstelle, drei Schwerverletzte, eine Person verstorben. Unfallursache noch unklar, Autobahn für 3 Stunden gesperrt.
Görgeshausen/Nentershausen: Verkehrsunfall auf BAB3 Höhe Nentershausen

Görgeshausen/Nentershausen (ost)
Zusätzlich zu der Presseerstmeldung von heute Morgen kann berichtet werden, dass ein PKW Cupra Ateca (Zulassungsbezirk München) mit vier Insassen die BAB3 in Richtung Köln befuhr. In Höhe der Anschlussstelle Diez kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchquerte ungebremst den begrünten Bereich der Anschlussstelle und wurde am Ende von einem Bordstein in den angrenzenden Hang und die dortigen Bäume katapultiert. Aufgrund der instabilen Endlage des verunfallten Fahrzeugs mussten einige Äste und Bäume entfernt werden, um eine medizinische Versorgung der Insassen zu ermöglichen. Die 35-jährige Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, ihr gleichaltriger Ehemann und Beifahrer wurde mit schwersten Verletzungen per Hubschrauber in die Uni-Klinik Mainz geflogen. Ein 23-jähriger Mitfahrer auf der Rücksitzbank wurde schwerstverletzt per Hubschrauber in die Uni-Klinik Gießen geflogen und ein weiterer 19-jähriger Insasse des Fahrzeugs erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.
Zur Ursache des Unfalls können derzeit keine Angaben gemacht werden, da dies noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen ist. Am Unfallfahrzeug entstand ein Totalschaden, der auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt wird. Die BAB 3 war für die Dauer von drei Stunden voll gesperrt, während die Unfallaufnahme durchgeführt wurde. Neben den Feuerwehren Nentershausen und Görgeshausen waren der Rettungsdienst, zwei Rettungshubschrauber, die Autobahnmeisterei, die Polizeiautobahnstation Montabaur und die Polizeihubschrauberstaffel sowie ein Gutachter und der Abschleppdienst im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 120009, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85.62% aller Unfälle ausmacht. In Bezug auf die Ortslage gab es 9397 Unfälle innerorts (6.7%), 6632 Unfälle außerorts (4.73%) und 1554 Unfälle auf Autobahnen (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








