Täterfestnahmen in Greimerath nach Verfolgungsfahrt. Am Montagvormittag brachen zwei Männer in ein Haus ein und stahlen Bargeld. Die Polizei konnte die Täter nach einem Unfall festnehmen.
Greimerath: Einbruch in Wohn- und Geschäftshaus in Kell am See

Kell am See / Greimerath (ost)
Am Montagmorgen, den 16. März, um etwa 10:45 Uhr, brachen zwei Männer in ein Wohn- und Geschäftshaus in Kell am See ein und entwendeten einen mittleren dreistelligen Geldbetrag. Nach den aktuellen Ermittlungen gelangten die Einbrecher durch das Einschlagen eines Kellerfensters in das Haus.
Zu dieser Zeit war die Besitzerin noch im Haus. Als sie den Einbruch bemerkte, verließ sie sofort das Gebäude und informierte ihren Ehemann, der daraufhin die Polizei verständigte. Das Ehepaar verfolgte die Täter zu Fuß, als sie flohen und schließlich in einen weißen Renault einstiegen und davonfuhren.
Polizeibeamte der Polizeiinspektion Saarburg entdeckten das Fluchtfahrzeug in der Nähe von Greimerath und nahmen die Verfolgung auf. Während der Verfolgungsfahrt verunglückten die Verdächtigen kurz darauf in Greimerath und wurden schließlich von den Einsatzkräften vorläufig festgenommen. Zwei der drei Männer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Vorführung vor einem Ermittlungsrichter ist für Dienstag, den 17. März, geplant.
An dem Einsatz waren Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Hermeskeil, Saarburg und des Kriminaldauerdienstes aus Trier sowie Rettungskräfte beteiligt. Ein besonderer Dank gebührt auch dem mutigen Ehepaar, das die Täter in sicherer Entfernung verfolgte, Fotos machte und eine genaue Beschreibung des Fluchtfahrzeugs abgab, was wesentlich zur Festnahme der Verdächtigen beitrug.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2689 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 382 auf 431. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 384 auf 422, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit insgesamt 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.515 | 2.689 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 431 |
| Anzahl der Verdächtigen | 384 | 422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 319 | 355 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 65 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 187 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang, wobei im Jahr 2022 insgesamt 68 Fälle registriert wurden, während es im Jahr 2023 nur 56 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle entspricht jeweils der Gesamtzahl der Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 71 im Jahr 2022 und 54 im Jahr 2023 als Täter identifiziert wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 897, was 0,64% der Gesamtzahl ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








