Starke Polizeikräfte trennen 30 Personen nach eskalierendem Konflikt und Stichverletzungen.
Große Schlägerei in Rheinböllen

Rheinböllen (ost)
Am Abend des Samstags, 30.05.2026, erreichten gegen 21:00 Uhr mehrere Anrufe über eine Schlägerei mit etwa 15 bis 20 Beteiligten in Rheinböllen die Polizeinotrufzentrale.
Aufgrund der gemeldeten Vorfälle wurden sofort starke Polizeikräfte zum Einsatzort geschickt. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, waren etwa 30 Personen auf der Straße zu sehen, die sich körperlich attackierten. Die Beteiligten wurden voneinander getrennt und die Situation unter Kontrolle gebracht.
Mehrere Personen wurden verletzt, darunter auch durch Stichwunden. Die Rettungskräfte versorgten insgesamt neun Personen vor Ort medizinisch. Drei Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Laut aktuellen Ermittlungen gab es schon seit einiger Zeit einen Konflikt zwischen zwei Gruppen, der während des Vorfalls eskalierte und zu gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzungen führte.
Insgesamt wurden sieben Personen über Nacht in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten und Störungen zu verhindern. Die übrigen Beteiligten erhielten Platzverweise.
Derzeit laufen polizeiliche Ermittlungen gegen insgesamt elf Personen im Alter zwischen 18 und 56 Jahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer, 9 Frauen und 34 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer, 14 Frauen und 26 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








