Im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Grünstadt häufen sich betrügerische Anrufe durch vermeintliche Bankmitarbeiter. Vorsicht bei Datenherausgabe und Push-TAN-Bestätigung.
Grünstadt: Falsche Bankmitarbeiter – Warnmeldung

Grünstadt (ost)
Derzeit gibt es vermehrt betrügerische Anrufe von vermeintlichen Bankmitarbeitern im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Grünstadt. Diese nutzen die korrekte Telefonnummer eines örtlichen Kreditinstituts und versuchen, Opfer dazu zu bringen, ihre Daten preiszugeben und Push-TANs zu bestätigen. Die Täter spielen regelmäßig einen vereitelten Betrugsversuch vor und bieten Hilfe an, um Vertrauen aufzubauen.
Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Ihren persönlichen Informationen. Echte Bankmitarbeiter werden Sie nicht auffordern, Push-TANs zu bestätigen. Wenn Ihr Kreditinstitut Sie anruft, verlassen Sie sich nicht blind auf die angezeigte Telefonnummer, da diese manipulierbar ist.
Es ist ratsam, das Gespräch zu beenden und selbst bei Ihrer Bank anzurufen, um die Echtheit des Anrufs zu überprüfen.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 auf 1377 zurück. Unter den Verdächtigen waren 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








