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Grünstadt: Unter Betäubungsmitteleinfluss im Straßenverkehr

Ein 26-jähriger Mann wurde unter Drogeneinfluss auf einem E-Scooter erwischt. Ein Urin-Drogentest ergab THC im Blut, was zu Konsequenzen führt.

Foto: Depositphotos

Grünstadt (ost)

Ein 26-jähriger Mann wird untersucht, weil er unter dem Einfluss von Drogen einen E-Scooter gefahren hat. Die Polizei hielt ihn am Samstag, dem 07.03.2026 um 10:15 Uhr an. Aufgrund verdächtiger Anzeichen für Drogenkonsum wurde ein Urin-Drogentest durchgeführt. Dieser Test war positiv für THC, daher durfte der Mann nicht weiterfahren und wurde zur Blutentnahme gebracht. Das Ergebnis der Untersuchung wird zeigen, wie hoch die THC-Konzentration im Blut ist. Dieser Wert ist entscheidend für das Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß § 24 a Abs. 1a StVG. Bei einem Erstverstoß sind 500,00 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister vorgesehen. Es spielt keine Rolle, ob die Person ein Auto oder, wie in diesem Fall, einen E-Scooter fährt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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