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Hadamar: Verkehrsunfall in Hundsangen

Ein Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen verursachte einen Unfall mit vier Verletzten. Das Fahrzeug überschlug sich und alle Insassen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Foto: Depositphotos

Hundsangen (ost)

Am Dienstag, den 20.01.2026 um etwa 22:31 Uhr gab es einen Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Der Fahrer, 20 Jahre alt und aus der Verbandsgemeinde Limburg, fuhr mit einem Ford Fiesta und drei weiteren Insassen auf der K154 von Hundsangen in Richtung Hadamar.

Nachdem sie Hundsangen verlassen hatten, verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto. Es kam von der Straße ab, überschlug sich mehrmals und landete auf dem Dach. Alle Insassen wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine Person wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,37 Promille. Der Fahrer gab zu, auch Cannabis konsumiert zu haben. Es stellte sich heraus, dass der 20-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Das Unfallauto war nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Während der Unfallaufnahme wurde die Kreisstraße vollständig gesperrt.

Neben der Polizei Montabaur waren auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr an der Bewältigung des Einsatzes beteiligt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher ist als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registriert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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