Ein 41-Jähriger wurde mit Drogen und Waffen auf einem E-Scooter erwischt. Untersuchungshaft wegen Drogenhandel und bewaffnetem Handeltreiben verhängt.
Hagenbach: Handel mit Betäubungsmitteln – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Hagenbach (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von der Staatsanwaltschaft Landau (Pfalz) und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz.
Am Montagnachmittag (19.10.2026, gegen 15:50 Uhr) wurde ein 41-jähriger Mann aus dem Kreis Germersheim, der mit einem E-Scooter in der Lindelbrunnstraße in Hagenbach unterwegs war, von der Kriminalpolizei kontrolliert. Bei der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Beamten etwa 100 Gramm Amphetamin, 30 Gramm Cannabisprodukte, 35 verschreibungspflichtige Tabletten, drei Messer und weitere Beweismittel, die darauf hindeuteten, dass der Mann illegal mit Betäubungsmitteln handelte.
Nach der Kontrolle wurde auch die Wohnung des Mannes im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landau durchsucht. Dabei wurden keine weiteren Beweismittel gefunden.
Der Verdächtige wurde vorübergehend festgenommen und am 20.10.2026 dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landau erließ der Richter einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und wegen des Handeltreibens mit Cannabis. Der Mann wurde inhaftiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








