Die Polizei ermittelt gegen einen betrunkenen Mann, der rechte Parolen rief und zwei Personen verletzte. Hinweise werden erbeten.
Hagenbach: Rechte Parolen gerufen, Zeugen gesucht

Berg (ost)
Die Polizei Wörth ermittelt gegen einen unbekannten Beschuldigten wegen des Gebrauchs von Symbolen einer verfassungswidrigen Organisation und Körperverletzung. Am Sonntagabend um 18:00 Uhr (15.02.2026) besuchte der Verdächtige eine Abschlussveranstaltung des Faschingsumzugs in Berg und war offensichtlich stark betrunken. Als er begann rechte Parolen zu rufen, kam es zu einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe von Personen, die zu gegenseitiger Körperverletzung führte. Zwei 25-Jährige wurden dabei verletzt. Der Beschuldigte verließ dann mit zwei Frauen zu Fuß in Richtung Hagenbach und konnte von der Polizei nicht mehr gefunden werden.
Der männliche Verdächtige wird auf etwa 35 Jahre geschätzt und trug schwarze Kleidung. Hinweise zum Täter und zur Tat nimmt die Polizei Wörth unter der Telefonnummer 07271-9221-0 oder per E-Mail an piwoerth@polizei.rlp.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








