Eine 45-jährige Fahrerin verursachte Chaos auf der B39, fuhr in Schlangenlinien und auf die Gegenfahrspur, ohne gültige Fahrerlaubnis und alkoholisiert.
Hanhofen: Gefährdung des Straßenverkehrs auf B39 durch PKW-Fahrerin

Hanhofen (ost)
Am Mittwochnachmittag, gegen 14:30 Uhr, wurde der Polizei ein auffällig fahrender Wagen auf der B39 in Richtung Speyer gemeldet. Ein brauner Citroen fuhr in “Schlangenlinien” und geriet mehrmals auf die Gegenfahrbahn, so dass entgegenkommende Fahrzeuge teilweise bremsen oder ausweichen mussten, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Letztendlich verpasste die 45-jährige Fahrerin die Ausfahrt Hanhofen West, fuhr über die Gegenfahrbahn und nahm die Auffahrt B39 in Richtung Neustadt a.d.W. als Ausfahrt. Dort wich sie einem entgegenkommenden Auto über eine Verkehrsinsel aus. Der Wagen der 45-Jährigen wurde schließlich von einer Polizeistreife auf einem Wirtschaftsweg neben der B39 angehalten und überprüft.
Die eingesetzten Beamten stellten bei der 45-jährigen Fahrerin alkoholbedingte Ausfallerscheinungen fest. Sie lehnte einen Atemalkoholtest ab und besaß zudem keine gültige Fahrerlaubnis.
Sie wurde schließlich für eine Blutprobe von einem Arzt zur Dienststelle gebracht. Ihr Wagen wurde vorsorglich sichergestellt. Gegen die Frau wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Zeugen oder Geschädigte des Vorfalls werden gebeten, sich telefonisch unter 06232-1370 oder per E-Mail unter pispeyer@polizei.rlp.de mit der Polizei Speyer in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle, was 6,7% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) wurden 6.632 Unfälle verzeichnet, was 4,73% entspricht. Auf Autobahnen ereigneten sich 1.554 Unfälle, was 1,11% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








