5 Personen nach Zusammenstoß zwischen Pkw und Pritschenwagen verletzt, Einsatz von Rettungskräften und Sperrung der Unfallstelle.
Heckhuscheid: Schwerer Verkehrsunfall mit 5 Verletzten

L 9, Heckhuscheid-Niederüttfeld (ost)
Die Erstmeldung zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L 9 zwischen Heckhuscheid und Niederüttfeld mit 5 Schwerverletzten wurde um 17:09 Uhr veröffentlicht. Nach den ersten Ermittlungen ergab sich folgender Unfallhergang:
Ein Auto (mit einer Fahrerin besetzt) fuhr auf der K 108 aus Richtung Kesfeld in Richtung Habscheid-Hallert. An der Kreuzung zur L 9 kollidierte das Auto mit einem von rechts kommenden bevorrechtigten Pritschenwagen (mit 4 Insassen besetzt). Durch den Zusammenstoß wurde der Pritschenwagen herumgeschleudert und kam auf dem Dach zum Liegen. Alle Insassen konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Das Auto wurde ebenfalls herumgeschleudert und blieb auf der Fahrerseite liegen. Die Fahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach Erstbehandlung vor Ort wurden alle 5 Personen in Krankenhäuser zur weiteren medizinischen Behandlung gebracht.
Der Bereich der Unfallstelle war von der Unfallaufnahme um 20:35 Uhr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde von der zuständigen Straßenmeisterei eingerichtet.
Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurde von der Staatsanwaltschaft Trier die Erstellung eines Gutachtens angeordnet.
Vor Ort waren 2 Rettungshubschrauber, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 3 Rettungswagen, die Feuerwehren aus Bleialf, Winterspelt und Heckhuscheid, die Straßenmeisterei Arzfeld, 1 Funkstreifenwagen des Bundespolizeireviers Prüm sowie 2 Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Prüm im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen (0,64%) vergleichsweise gering. Die Mehrheit der Unfälle (85,62%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








