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Hermeskeil: Gefährliche Körperverletzung mit Stichwaffe

Die Polizei Hermeskeil ermittelt nach einem Angriff mit einer Stichwaffe und sucht Zeugen. Nach einem Vorfall in der Saarstraße werden weitere Zeugen gesucht.

Foto: Depositphotos

Hermeskeil (ost)

Die Polizei in Hermeskeil führt eine Untersuchung nach einem Angriff mit einer Stichwaffe durch und bittet um Zeugenhinweise.

Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich am Samstag, dem 15. August, gegen 0:30 Uhr, in der Saarstraße in Hermeskeil ein Streit zwischen zwei Männern. Während des Streits soll der 38-jährige Verdächtige den 22-jährigen Geschädigten mit einer Stichwaffe verletzt haben. Zuvor soll der Verdächtige zwei deutlich jüngere Frauen in einem Lokal belästigt haben, wobei eine der Frauen die Lebensgefährtin des Opfers war.

Das Opfer erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Nach der Erstversorgung vor Ort durch einen Notarzt wurde der 22-jährige ins Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige wurde vorübergehend festgenommen. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Er wurde über Nacht in Gewahrsam genommen und am nächsten Morgen wieder freigelassen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei in Hermeskeil bittet um weitere Zeugenhinweise. Informationen werden unter Tel. 06502/9151-0 oder per E-Mail unter pihermeskeil@polizei.rlp.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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