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Hessen: Gurtkontrollen im Rahmen der ROADPOL-Kontrollwoche

Beamte der Polizeiautobahnstation Montabaur führten Standkontrollen durch, bei denen 75 Personen ohne Gurt oder falsch angeschnallt waren. Eine Fahrerin unter Drogeneinfluss hatte keine Fahrerlaubnis und ein Beifahrer führte Amfetamin mit sich.

Foto: Depositphotos

Heiligenroth (ost)

Im Rahmen der jährlich wiederkehrenden europaweit koordinierten Verkehrssicherheitswoche ROADPOL führten Beamte der Polizeiautobahnstation Montabaur am Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils anderthalb bis zweistündige Standkontrollen in der Anschlussstelle Montabaur mit dem Schwerpunkt „Überwachung der Gurt- und Anschnallpflicht“ durch. Dabei konnten insgesamt ca. 75 Fahrzeugführer und -insassen, darunter auch Kinder, festgestellt werden, die entweder gar nicht oder falsch gesichert waren. Es wurden entsprechende Verwarngelder erhoben bzw. auch Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Das letzte Fahrzeug der Kontrolle am Donnerstag gegen 15:45 Uhr wurde von einer 29 jährigen Fahrzeugführerin aus dem benachbarten Hessen geführt. Die junge Frau war nicht nur nicht angeschnallt, sondern stand augenscheinlich auch unter Drogeneinfluss, was ein positiver Schnelltest vor Ort bestätigte. Aufgrund gleichgelagerter Delikte war sie auch nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis, die ihr bereits unanfechtbar entzogen wurde. Außerdem waren am Fahrzeug amtliche Kennzeichen angebracht, die nicht auf das mitgeführte Fahrzeug ausgegeben waren und ihr 36 jähriger, männlicher Beifahrer führte eine geringe Menge Amfetamin mit sich. Dieses wurden sichergestellt und gegen beide Personen entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 15296 im Jahr 2022. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen ging von 13125 auf 12968 zurück, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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