Eine Gruppe geriet bei einem Fest in Streit, mehrere Verletzte. Polizei ermittelt wegen Körperverletzung, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Hochspeyer (Kreis Kaiserslautern): Polizeieinsatz nach Schlägerei

Hochspeyer (Kreis Kaiserslautern) (ost)
Etwa 50 Personen gerieten Sonntagnacht bei einer Feier in einen Streit, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Der Vorfall begann laut Zeugenaussagen vor einer Toilette auf einem Veranstaltungsgelände in der Mühlhofstraße. Eine Frau wollte anscheinend die Herrentoilette benutzen, woraufhin ein 22-Jähriger zuerst verbal und dann körperlich aggressiv reagierte. Er attackierte zunächst verbal den Begleiter der Frau und dann körperlich einen 45-Jährigen. Zeugen versuchten, die Männer zu trennen, was zu einem Handgemenge führte. Die Gruppe verlagerte ihren Streit in Richtung Kirchstraße, wo die bereits alarmierte Polizei die Auseinandersetzung beendete.
Ein 46-Jähriger wurde ersten Erkenntnissen zufolge im Rippenbereich verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Eine 71-Jährige wurde im Gesicht verletzt, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen des Verdachts der Körperverletzung. Zeugen, die Informationen zur Tat oder den Umständen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion 1 Kaiserslautern zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0631 369-14199 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 gelöst wurden, während es im Jahr 2023 nur 56 Fälle gab, von denen alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








