Ein Security-Mitarbeiter wurde beim Bewachen der Bühnentechnik während der „Jazz-Tage“ angegriffen und ausgeraubt. Die Polizei sucht nach einem Täter mit osteuropäischem Akzent, der das Opfer niederschlug.
Idar-Oberstein: Raub eines Security-Mitarbeiters

Idar-Oberstein (ost)
Am Sonntag, dem 07.06.2026, ereignete sich gegen 04.00 Uhr in der Hauptstraße am „Maler-Wild-Platz“ ein Raubüberfall. Der Geschädigte, ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, war damit beauftragt, die Bühnentechnik auf einer Bühne zu überwachen, die im Rahmen der „Jazz-Tage“ aufgebaut war. Zur gleichen Zeit erwischte er an der Bühne eine männliche Person, die mehrere Getränkeflaschen stahl. Als er den Dieb ansprach, reagierte dieser aggressiv, weshalb der Sicherheitsmitarbeiter die Polizei mit seinem Handy verständigen wollte. Als er sich kurz von dem Angreifer abwandte, schlug dieser ihn von hinten nieder, sodass er das Bewusstsein verlor. Als das Opfer nach kurzer Zeit wieder zu sich kam, war der Angreifer verschwunden. Das Handy fehlte, ebenso wie die Handyhülle, in der sich mehrere Scheckkarten und etwas Bargeld befanden. Das Telefon wurde einige Stunden später durch Ortung in der Straße „Goldhübel“ auf einer Wiese gefunden. Die Scheckkarten waren noch in der Hülle, aber das Bargeld war weg.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: ungefähr 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, normale Statur, trug eine schwarze Mütze, weiße kurze Hose, ein blaues T-Shirt und darüber eine blaue Weste, kurze Haare, sprach Deutsch mit einem osteuropäischen Akzent.
Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Aufklärung dieses Verbrechens. Hinweise können an die Kriminalpolizei Idar-Oberstein unter der Telefonnummer 06781/5610 gegeben werden. Insbesondere werden Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge und Personen im Tatortbereich gesucht.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle von Mord registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, davon waren 71 männlich und 9 weiblich. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, davon waren 54 männlich und 14 weiblich. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








