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Ingelheim am Rhein: Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Widerstandshandlung und Blutentnahme

Ein Pkw-Fahrer entzieht sich einer Verkehrskontrolle, leistet bei der Blutentnahme erheblichen Widerstand und wird aggressiv auf der Dienststelle.

Foto: unsplash

Ingelheim (ost)

Am 07.06.2026 gegen 17:00 Uhr entkam ein Autofahrer im Drosselweg in Ingelheim am Rhein einer geplanten Verkehrskontrolle durch die Polizei. Die Polizisten erkannten den 34-jährigen Mann, der keine Fahrerlaubnis besitzt, während einer Streifenfahrt und wollten ihn überprüfen. Bevor die Kontrolle begann, beschleunigte der Mann sein Fahrzeug stark und floh mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadt. Dabei überfuhr er mindestens eine rote Ampel.

Während der Fahndung wurde das abgestellte Auto und der Fahrer in der Nähe gefunden. Da der Mann Anzeichen von möglicher Drogenbeeinflussung zeigte, sollte er zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeistation gebracht werden. Er leistete erheblichen Widerstand, indem er um sich schlug, spuckte und versuchte, die Polizeikräfte zu beißen. Mehrere Beamte mussten ihn festhalten und er blieb auch auf der Wache durchgehend aggressiv.

Der 34-Jährige warf nach einem Toilettengang auf der Wache seine eigenen Exkremente in Richtung der Beamten, verfehlte sie jedoch. Die Situation konnte schließlich durch die Drohung des Einsatzes eines Tasers beruhigt werden.

Letztendlich konnte dem Verdächtigen eine Blutprobe entnommen werden. Nachdem er sich beruhigt hatte, durfte er die Wache verlassen. Gegen ihn wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Polizei Ingelheim bittet Zeugen, die Informationen zum Fahrverhalten des flüchtigen Fahrers haben, sich unter der Rufnummer 06132/6551-0 bei der PI Ingelheim zu melden. Hinweise können auch per E-Mail an piingelheim@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% der Gesamtzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, also 0.64%. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009, was 85.62% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 (4.73%) und auf Autobahnen 1554 (1.11%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 134, Schwerverletzte auf 2545 und Leichtverletzte auf 14904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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