In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden zwei Gewerbeobjekte in Jugenheim von unbekannten Tätern heimgesucht. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Jugenheim in Rheinhessen: Einbrüche in Gewerberäume in Jugenheim

Mainz (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden zwei Gewerbeobjekte in Jugenheim in Rheinhessen von bisher unbekannten Tätern angegriffen.
In einem Fall brachen die Diebe gewaltsam in die Räumlichkeiten eines Gewerbebetriebs ein und stahlen Gegenstände. Der genaue Wert der gestohlenen Waren und der entstandene Sachschaden werden derzeit noch ermittelt.
Ein weiterer Einbruchsversuch in ein anderes Gewerbeobjekt in der Gegend scheiterte jedoch: Die Täter konnten das Gebäude nicht betreten, so dass es nur zu Sachschäden kam und keine Waren oder Bargeld gestohlen wurden. Es wird derzeit untersucht, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt.
Die Polizei Mainz bittet die Bevölkerung um Wachsamkeit. Achten Sie in Ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld auf verdächtige Personen, fremde Fahrzeuge oder ungewöhnliche Geräusche – insbesondere nachts.
Haben Sie etwas Verdächtiges bemerkt?
Haben Sie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Jugenheim fremde Personen oder Fahrzeuge gesehen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 entgegen. Im Notfall zögern Sie nicht und wählen Sie sofort den Notruf 110.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2689 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 382 im Jahr 2022 auf 431 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 384 im Jahr 2022 auf 422 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.515 | 2.689 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 431 |
| Anzahl der Verdächtigen | 384 | 422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 319 | 355 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 65 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 187 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle von Mord registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








