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Kaifenheim: Verkehrsunfälle auf BAB 48

Zwei Unfälle aufgrund Starkregens, eine schwer- und eine leichtverletzte Person betroffen.

Foto: Depositphotos

Gamlen (ost)

Am Dienstag, den 05.05.2026, gab es gegen 15:54 Uhr einen Verkehrsunfall mit einem Auto und einer schwer verletzten Person. Eine 24-jährige Fahrerin aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich fuhr mit ihrem Auto auf der Autobahn 48 in Richtung Dernbacher Dreieck. Kurz vor der Ausfahrt Kaifenheim verlor die Fahrerin ohne äußeren Einfluss, vermutlich aufgrund des anhaltenden Starkregens, die Kontrolle über ihr Auto. Sie kam nach rechts von der Straße ab, prallte gegen die Leitplanke, überschlug sich und landete auf dem Dach. Die Fahrerin musste mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Neben dem Rettungsdienst waren auch die Freiwillige Feuerwehr und die Autobahnpolizei Mendig vor Ort. Der rechte von zwei Fahrstreifen wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Die Fahrbahn Richtung Dernbach musste kurzzeitig voll gesperrt werden, um den Rettungshubschrauber landen zu lassen.

Um 16:30 Uhr ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall mit einem Auto auf der Autobahn 48 in Richtung Dernbach. Nach aktuellen Erkenntnissen verlor ein 34-jähriger Fahrer aus dem Kreis Mayen-Koblenz aufgrund des Starkregens, ebenfalls ohne Fremdeinwirkung, die Kontrolle über sein Auto, geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke. Das Auto drehte sich und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Neben dem Rettungsdienst waren auch die Freiwillige Feuerwehr, die Autobahnmeisterei Kaisersesch und die Autobahnpolizei Mendig im Einsatz. Der rechte von zwei Fahrstreifen blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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