Bei einer Personenkontrolle in der Nacht zu Donnerstag fiel ein Jugendlicher erneut auf. Neben zwei neuen Straftaten wurde Cannabis und ein möglicherweise gefälschter Geldschein sichergestellt.
Kaiserslautern: 17-Jähriger fällt wiederholt auf

Kaiserslautern (ost)
Während einer Personenkontrolle in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein junger Mann erneut auffällig. Seiner Liste von Vergehen wurden zwei weitere hinzugefügt.
Der 17-Jährige zog kurz nach Mitternacht die Aufmerksamkeit einer Patrouille in der Burgstraße auf sich. Da der Junge ein aktuelles Verbot hat, die Innenstadt zu betreten, wollten die Polizisten ihn überprüfen. Kurz bevor die Beamten den Jugendlichen erreichten, sahen sie, wie er etwas wegschmiss. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Tüte mit Cannabis handelte. Bei der folgenden Durchsuchung des 17-Jährigen fanden die Einsatzkräfte auch einen Geldschein, der den Verdacht auf Fälschung lenkte. Sowohl das Rauschgift als auch der Geldschein wurden beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Der junge Mann wurde aufgefordert, die Innenstadt sofort zu verlassen. Er kam dieser Aufforderung erst nach mehrmaliger Wiederholung und der Drohung weiterer Konsequenzen nach. |cri
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, von denen 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männlich und 2171 weiblich waren. 3396 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 19296, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, darunter 12968 Männer und 2221 Frauen. 3798 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








