Ein Mann wurde in der Königstraße angegriffen, sein Fahrrad gestohlen. Die Polizei fand den mutmaßlichen Dieb schlafend mit dem Fahrrad in der Glockenstraße.
Kaiserslautern: 53-Jähriger beraubt, Polizei findet gestohlenes Fahrrad

Kaiserslautern (ost)
Am Montagabend wurde ein 53-Jähriger in der Königstraße seines Fahrrads beraubt. Später fand die Polizei den vermeintlichen Dieb schlafend vor – zusammen mit dem Fahrrad.
Laut den bisherigen Ermittlungen wurde der 53-Jährige von einem anderen Mann angegriffen, fiel vom Fahrrad und erlitt leichte Verletzungen. Der Angreifer nutzte die Gelegenheit, schnappte sich das Fahrrad und flüchtete. Die Polizei suchte nach dem Täter, konnte ihn jedoch zunächst nicht finden.
In der Nacht zum Dienstag meldete ein Passant eine vermeintlich hilflose Person in der Glockenstraße. Der Mann hatte ein Fahrrad bei sich und schlief auf der Straße. Er war betrunken. Bei der Überprüfung des Fahrrads stellte sich heraus: Es war gestohlen. Es handelte sich um das am Abend entwendete Fahrrad. Die Polizei nahm das Fahrrad in Verwahrung. Gegen den 36-Jährigen werden nun Ermittlungen wegen des Verdachts eines Raubdelikts eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 6498 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 6127 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 747 auf 664 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 687 auf 583, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.498 | 6.127 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 747 | 664 |
| Anzahl der Verdächtigen | 687 | 583 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 644 | 535 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 43 | 48 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 288 | 220 |
Quelle: Bundeskriminalamt








