Polizei lehnt Behandlung ab, nachdem Mann im Krankenhaus flüchtet.
Kaiserslautern: Abgelehnte Versorgung

Kaiserslautern (ost)
Aufmerksame Zeugen haben der Polizei am späten Donnerstagabend aus der Pariser Straße eine offenbar hilflose Person gemeldet. Den telefonischen Angaben zufolge, handelte es sich um einen Mann „mit blutüberströmtem Gesicht“.
Wie die ausgerückte Streife vor Ort feststellte, war der 33-Jährige stark alkoholisiert und hatte eine Verletzung am Kopf. Trotz mehrfacher Nachfrage der Beamten wollte er nicht angeben, wie es zu der Platzwunde gekommen war.
Eine Rücksprache mit dem Rettungsdienst ergab, dass der Mann zuvor schon abgeholt und ins Krankenhaus gebracht worden war. Dort hatte er sich jedoch ohne Behandlung auf eigene Verantwortung selbst entlassen. Gegenüber den Sanitätern hatte der 33-Jährige angegeben, am Bahnhof gestürzt zu sein.
Da er sich auch weiterhin nicht behandeln lassen wollte, rückte die Streife wieder ab. |cri
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle erfasst, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgeklärten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








