Mehrere Vorfälle in Kaiserslautern mit Alkohol- und Drogeneinfluss. Polizei leitet Ermittlungsverfahren ein.
Kaiserslautern: Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr

Kaiserslautern (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es mehrere polizeiliche Einsätze im Bereich Kaiserslautern aufgrund von Alkohol- und Drogeneinfluss im Straßenverkehr.
In der Trippstadter Straße wurde ein 30-jähriger Fahrer von der Polizei kontrolliert. Bei der Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Trotz mehrerer Versuche konnte der Mann keinen Atemalkoholtest machen. Er wurde zur Wache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Ein anderer Vorfall ereignete sich in der Lauterstraße. Dort wurde ein 21-jähriger Autofahrer aufgrund eines defekten Rücklichts kontrolliert. Bei der Überprüfung gab es Hinweise auf möglichen Cannabiskonsum. Ein freiwilliger Urintest war positiv auf THC. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe genommen und die Weiterfahrt untersagt.
Zuvor hatte die Polizei in der Denisstraße eine mögliche Trunkenheitsfahrt verhindert. Beamte bemerkten einen Mann, der in sein Auto stieg und es starten wollte. Bei der Kontrolle rochen sie deutlichen Alkohol. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,01 Promille. Um eine Fahrt unter Alkoholeinfluss zu verhindern, wurde der Autoschlüssel sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Rheinland-Pfalz zeigen, dass zwischen 2022 und 2023 eine leichte Abnahme verzeichnet wurde. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren es 15189 Verdächtige, darunter 12968 Männer und 2221 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Es gab 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








