Die Polizei in Kaiserslautern stoppte zwei Fahrer, die unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln am Straßenverkehr teilnahmen. Die Verursacher wurden gestoppt und Verfahren eingeleitet.
Kaiserslautern: Alkohol- und Drogeneinfluss – Zwei Fahrer gestoppt

Kaiserslautern (ost)
Die Ordnungshüter in Kaiserslautern mussten zweimal gegen Autofahrer vorgehen, die unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen am Straßenverkehr teilnahmen.
In den frühen Morgenstunden des 15. März 2026 fiel einer Streife gegen 04:15 Uhr in der Pariser Straße ein Fahrzeug aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Schon beim Annähern an das Auto bemerkten die Einsatzkräfte starken Alkoholgeruch beim 21-jährigen Fahrer. Gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet und ihm wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
Am Abend des 14.03.2026 wurde gegen 22:10 Uhr ein anderer Autofahrer in der Alleestraße kontrolliert. Der 19-jährige Fahrer war unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs. Ein Drogenschnelltest (Urintest) reagierte positiv auf die Substanzgruppe THC. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.
Die Polizei betont, dass Alkohol und Drogen am Steuer ein ernsthaftes Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen und konsequent geahndet werden. |PvD
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 19296 waren. In beiden Jahren wurden die meisten Fälle gelöst, wobei 18308 Fälle im Jahr 2022 und 17709 Fälle im Jahr 2023 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen war ebenfalls rückläufig, wobei 15296 Verdächtige im Jahr 2022 und 15189 Verdächtige im Jahr 2023 verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








