Mehrere Personen unter Drogeneinfluss auf E-Scootern erwischt, Anzeigen und Maßnahmen der Polizei folgten.
Kaiserslautern: Berauschte E-Scooter-Fahrer

Kaiserslautern (ost)
Ein Mann in der Innenstadt wurde am Mittwochnachmittag wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt. Der 35-Jährige wurde um 17.40 Uhr von einer Polizeistreife im Bereich Luisenstraße/Gasstraße entdeckt, als er mit einem E-Scooter unterwegs war. Die Polizisten stoppten den Roller, um den Fahrer zu kontrollieren. Seine Augen ließen darauf schließen, dass er unter dem Einfluss von Rauschmitteln stand. Auf Nachfrage gab der 35-Jährige an, dass er vor über einer Woche zuletzt Cannabis konsumiert hatte. Ein Urintest reagierte positiv auf Cannabis. Daher musste der Mann zur Entnahme einer Blutprobe mit auf die Dienststelle kommen. Die Weiterfahrt mit dem Scooter wurde ihm untersagt.
Ein Jugendlicher am Willy-Brandt-Platz geriet am Nachmittag ebenfalls in eine Kontrolle. Der 16-Jährige hatte gegen 14.30 Uhr die Aufmerksamkeit der Polizei erregt, als er zusammen mit einer anderen Person auf einem E-Scooter unterwegs war. Als er den Roller abstellte, näherten sich die Einsatzkräfte. Nach Anzeichen von Drogeneinfluss musste der Jugendliche zur Dienststelle kommen und einen Urintest machen. Dieser bestätigte den Verdacht und zeigte ein positives Ergebnis für THC. Der 16-Jährige wird daher angezeigt.
Ein anderer E-Scooter-Fahrer wurde am Mittwochnachmittag von der Polizei daran gehindert, mit seinem Roller loszufahren, indem ihnen die Luft aus den Reifen gelassen wurde. Der 39-jährige Mann, der bereits mehrmals wegen Drogen auffällig geworden war, wurde gegen 16.45 Uhr im Bereich Lothringer Dell kontrolliert. Er zeigte typische Anzeichen von Drogenkonsum. Dem Mann wurden die möglichen Konsequenzen erklärt, wenn er unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt. Um sicherzustellen, dass er nicht sofort wieder auf seinen Elektroroller steigt, sobald der Streifenwagen außer Sichtweite ist, griffen die Beamten zu der ungewöhnlichen Maßnahme und ließen die Luft aus dem E-Scooter ab.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wobei 18308 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wovon 13125 männlich und 2171 weiblich waren. 3396 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, wovon 12968 männlich und 2221 weiblich waren. 3798 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








