Mehrere E-Scooter-Fahrer wurden unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr erwischt. Polizei zieht Blutproben und erstattet Strafanzeige.
Kaiserslautern: Betäubungsmittel bei E-Scooter-Fahrern

Kaiserslautern (ost)
Die Polizei stoppte am Freitag und frühen Samstagmorgen mehrere E-Scooter-Fahrer. Der Grund dafür war, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr unterwegs waren. Gegen 13:22 Uhr bemerkte eine Streife in der Fischerstraße einen E-Scooter und kontrollierte den Fahrer. Da der 20-jährige Mann angab, am Vorabend einen Joint geraucht und regelmäßig Benzodiazepine konsumiert zu haben, wurde er zur Dienststelle gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
In der Nacht zum Samstag entdeckte eine Streife kurz nach 1 Uhr einen Elektroroller in der Merkurstraße. Da der Rollerfahrer Anzeichen von Drogenkonsum zeigte, wurde ihm ein freiwilliger Drogenvortest angeboten. Dieser ergab ein positives Ergebnis für die Stoffgruppen THC und Amphetamin. Der 48-jährige Mann musste mit der Streife zur Dienststelle gehen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Die Fahrt mit dem E-Scooter führt nun für beide Männer zu einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.|pvd
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb nahezu konstant bei 15296 bzw. 15189. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war in beiden Jahren höher als die der weiblichen Verdächtigen, wobei 2023 auch eine Zunahme der nicht-deutschen Verdächtigen auf 3798 verzeichnet wurde. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








