Elf betrügerische Telefonanrufe im Stadtgebiet führten zu einem Schaden von mindestens 6.000 Euro. Täter geben sich als Bankmitarbeiter aus und ergaunern Bankdaten.
Kaiserslautern: Betrugsserie im Stadtgebiet

Kaiserslautern (ost)
Am Montagmittag gab es im Stadtgebiet eine Reihe von betrügerischen Telefonanrufen. Zwischen 10 und 13 Uhr gingen insgesamt elf Berichte über ähnliche Vorfälle bei der Polizei ein. In sechs Fällen waren die Betrüger erfolgreich. In den restlichen fünf Fällen erkannten die Angerufenen den Betrug rechtzeitig, sodass kein finanzieller Schaden entstand. Der bisher bekannte Gesamtschaden wird auf mindestens 6.000 Euro geschätzt. Nach den bisherigen Informationen handelten die Täter bei allen Anrufen nach einem ähnlichen Schema. Sie gaben sich am Telefon als Mitarbeiter einer Bank aus und behaupteten, verdächtige Aktivitäten auf dem Konto der Angerufenen festgestellt zu haben. Um das Konto zu schützen, sei eine Sperrung erforderlich. Während des Gesprächs kündigten die Anrufer an, dass die EC-Karte der Opfer eingezogen und von einem vermeintlichen Mitarbeiter abgeholt werde. In mehreren Fällen gaben die Opfer ihre Bankkarten heraus und nannten auch ihre PIN. Auf diese Weise konnten die Täter später auf die Konten zugreifen. Die Polizei hat Untersuchungen eingeleitet und warnt erneut davor, persönliche Bankdaten oder PIN-Nummern preiszugeben. Außerdem sollten Bankkarten grundsätzlich nicht an Unbekannte übergeben werden. Weder Banken noch Polizeibehörden würden Karten abholen oder vertrauliche Daten telefonisch erfragen. Weitere Präventionstipps zu diesem Thema und anderen finden Sie auf der Website der Polizei-Beratung unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetrug/
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle von Mord registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. Von den Verdächtigen waren 34 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Mordfälle verzeichnet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








