Zwei Männer aus dem Verkehr gezogen: Einer mit 1,56 Promille, der andere ohne Versicherungskennzeichen und unter Drogeneinfluss.
Kaiserslautern: Endstation für E-Scooter-Fahrer

Kaiserslautern (ost)
Zwei E-Scooter-Fahrer wurden nach einer Polizeikontrolle im Stadtgebiet am Donnerstag gestoppt, was ihr Ende der Fahrt bedeutete. Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 2 zogen die beiden Männer aus dem Verkehr, da sie nicht nüchtern waren.
Spät abends hielten Beamte in der Schützenstraße einen 33-jährigen Mann an und führten eine Kontrolle durch. Sofort konnten sie den starken Alkoholgeruch des Scooter-Fahrers wahrnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Der Mann wurde zur Blutprobe zur Dienststelle gebracht. Er muss mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Schon am Nachmittag war für einen 38-Jährigen in der Slevogtstraße “Endstation”. Der Mann fiel den Beamten auf, weil er ohne Versicherungskennzeichen mit einem E-Scooter unterwegs war. Bei der folgenden Kontrolle stellten die Polizisten jedoch fest, dass der Roller keine Betriebserlaubnis hatte und der Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Er verweigerte einen Urintest. Die Blutentnahme wurde gerichtlich angeordnet – der 38-Jährige musste mit zur Dienststelle kommen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens unter Drogeneinfluss sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296, wobei 13125 Männer und 2171 Frauen verdächtigt wurden. 2023 wurden 19296 Fälle registriert, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, wobei 12968 Männer und 2221 Frauen verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








