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Kaiserslautern: Erpressung in Tankstelle

Eine Tankstellenmitarbeiterin wurde von einem Unbekannten mit Waffe bedroht und gab ihm Tabak im Wert von wenigen Euro. Der Täter ist etwa 20 Jahre alt, sprach mit pfälzischem Dialekt und ist auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Am Montagabend wurde eine 46-jährige Frau von einem jungen Mann erpresst. Der Täter betrat eine Tankstelle in der Merkurstraße und tat so, als hätte er eine Waffe in der Hand. Er sagte der Angestellten, dass es sich um einen Überfall handelte. Zuerst dachte die Mitarbeiterin, es sei ein Scherz. Als der Mann jedoch Gewalt androhte, gab sie ihm ein Päckchen Tabak, das er haben wollte. Mit der Beute im Wert von ein paar Euro verließ der Unbekannte die Tankstelle.

Der Verdächtige wird von Zeugen als etwa 20 Jahre alt beschrieben, mit kurzen, schwarzen Haaren. Während des Vorfalls trug er eine Jeans und eine dunkle, dünne Jacke. Er sprach mit pfälzischem Dialekt. Nach dem Überfall flüchtete er in Richtung Innenstadt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung. Personen, die den Täter gesehen haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter 0631 369-13312 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.161 1.304
Anzahl der aufgeklärten Fälle 803 867
Anzahl der Verdächtigen 1.052 1.122
Anzahl der männlichen Verdächtigen 951 1.015
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 107
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 375 457

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer, 9 Frauen und 34 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 56, wovon alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer, 14 Frauen und 26 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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