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Kaiserslautern: Falsche Bankmitarbeiter

Eine 81-Jährige wurde von Betrügern angerufen, die sie dazu brachten, ihre Bankkarte an eine Komplizin zu übergeben. Ein finanzieller Schaden von mindestens 500 Euro entstand.

Foto: unsplash

Kaiserslautern (ost)

Am Samstagnachmittag wurde eine 81-jährige Frau von Betrügern attackiert. Ein Anruf kam von einem angeblichen Angestellten der Bank, der behauptete, ungewöhnliche Transaktionen auf ihrem Konto entdeckt zu haben.

Unter einem Vorwand überredete der „falsche“ Bankangestellte die 81-Jährige dazu, ihre Bankkarte an eine Komplizin zu übergeben. Mit dieser Girokarte zahlten die Betrüger dann in verschiedenen Läden, was zu einem finanziellen Schaden von mindestens 500 Euro führte.

Aufgrund dieser Vorfälle warnt die Polizei erneut vor Telefonbetrügern. Die Kriminellen täuschen Sicherheitsprobleme vor und setzen ihre Opfer unter Druck. Sie versuchen, unter dem Vorwand dringender Sicherheitsmaßnahmen vertrauliche Informationen wie PIN- oder TAN-Nummern zu erhalten oder dazu zu bringen, Bargeld, Bankkarten oder Wertsachen an der Haustür zu übergeben.

Die Polizei betont:

Banken werden niemals nach PIN oder TAN fragen und werden niemals die Herausgabe von Bargeld oder Karten verlangen. Beenden Sie sofort verdächtige Anrufe. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Bank nur über die offizielle Telefonnummer auf. Übergeben Sie niemals Geld, Wertsachen oder Karten an Unbekannte. Besprechen Sie insbesondere mit älteren Familienmitgliedern diese Betrugsmaschen. Aufklärung und Wachsamkeit sind der beste Schutz. Im Zweifelsfall: Rufen Sie die Polizei! |kle

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, davon 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland registriert, insgesamt 22125.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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