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Kaiserslautern: Festnahme nach betrügerischem Schockanruf

Die Polizei hat den mutmaßlichen Betrüger festgenommen, nachdem er versuchte, das geforderte Geld abzuholen.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Ein Verdächtiger wurde von der Polizei gefasst. Der 31-Jährige wird verdächtigt, letzte Woche an einem betrügerischen Anruf beteiligt gewesen zu sein. Er wurde festgenommen, als er das geforderte Geld an der Tür des Opfers abholen wollte.

Ein 63-jähriger Mann aus der Stadt hatte die Polizei am Freitagnachmittag verständigt, weil er einen verdächtigen Anruf erhalten hatte, bei dem sich ein Unbekannter als Kriminalbeamter ausgab und behauptete, die Tochter des Mannes habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Um eine Inhaftierung zu vermeiden, verlangte der Anrufer eine „Kaution“ in Höhe von 80.000 Euro.

Weil der 63-Jährige den Betrug erkannte, informierte er sofort die Polizei. Dank dieses Hinweises konnten die Beamten am späten Nachmittag den Geldabholer aus Nordrhein-Westfalen festnehmen und in Gewahrsam nehmen.

Der 31-Jährige wurde am Samstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Der Beschuldigte, der von seinem Recht zu schweigen Gebrauch gemacht hatte, wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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