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Kaiserslautern: Flucht vor Polizeikontrolle

Ein Jugendlicher versuchte sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, weil sein E-Scooter kein Versicherungskennzeichen hatte. Trotz Flucht konnte er kontrolliert werden und es stellte sich heraus, dass der Roller schneller als erlaubt fahren kann.

Foto: unsplash

Kaiserslautern (ost)

Am Mittwochmittag hat ein junger Mann versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Die Polizeibeamten bemerkten den Teenager kurz nach 12 Uhr an der Ecke Bahnhofstraße/Eisenbahnstraße, da er mit einem E-Scooter unterwegs war, der kein Versicherungskennzeichen hatte.

Nachdem er das Polizeiauto sah, drehte der junge Fahrer den Roller um und versuchte, in Richtung Hauptbahnhof zu fliehen. Am Guimaraes-Platz gab er schließlich auf und ließ sich widerstrebend kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass der Roller nicht versichert war. – Und nicht nur das: Auch der Eindruck, dass der Roller während der Verfolgung schneller als die erlaubten 20 km/h fuhr, wurde bestätigt. An dem kleinen Fahrzeug befand sich ein Knopf, mit dem es in drei Stufen auf bis zu 55 km/h beschleunigt werden konnte.

Der 14-Jährige wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Er wurde nach der Kontrolle an einen Erziehungsberechtigten übergeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen (0,64%) vertreten. Die meisten Unfälle (85,62%) sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 120009. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 134 Personen getötet, 2545 schwer verletzt und 14904 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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